Skin Stories // Kunstgalerie Fürth

Wer es nicht weiß: die Kunstgalerie Fürth ist ein Juwel unter den kleinen, städtischen Galerien. Das Team der Galerie beweist ein äusserst gutes Händchen bei der Konzeption von Ausstellungen und es ist immer wieder eine Freude dort zu sein. So auch vor zweieinhalb Wochen zur Eröffnung der Ausstellung „Skin Stories“. Epochales wurde zusammengetragen: So zeigt die Galerie den seltenen Film THE END (1981) von Timm Ulrichs bei dem sich der Künstler die Worte „The End“ auf das Augenlied tätowieren ließ, ein memento mori der besonderen Art.

 

 

 

Auch diese Werke Timm Ulrichs waren vertreten // Standardmotive aus Mappen und Vorlagenbüchern.

 

 

Konzeptionell stark ist die Idee von Natascha Stellmach mit THE LETTING GO. Dabei werden Teilnehmern Begriffe OHNE TINTE tätowiert. Begriffe, die sie loslassen wollen. Diese „Verletzung“ heilt über mehrere Wochen und verschwindet. Ein innerer Prozesses des Loslassen dürfte damit in Gang gebracht worden sein.

 

Wim Delvoye stellt Schnitzel-Essen mit „Donata“ in Frage. Das Schwein wurde unter Narkose zu Lebzeiten tätowiert. „Wer ein Schnitzel isst, akzeptiert damit Grausamkeit, die schlimmer ist als eine Tätowierung“, so der Künstler.

 

 

 

Und zu guter Letzt: unsortierte Impressionen. Ahoi!

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